Kritisch hinterfragt: Investorenlisten im Überfluss
Investorenlisten auf LinkedIn gibt es inzwischen im Überfluss. Doch Quantität ist im Fundraising noch lange keine Qualität.
Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem potenziellen Mandanten. Seine erste Frage war: Wie viele tausend Investorenkontakte können Sie anbieten? Genau hier beginnt aus meiner Sicht das Missverständnis.
Fundraising ist kein Massengeschäft. In die Entwicklung einer Geschäftsidee fließt viel Zeit, Arbeit und Substanz. Umso kritischer ist es, wenn Gründerinnen, Gründer und Start-ups ihre Ideen breit an unbekannte Listenkontakte versenden.
Denn auch auf Investorenseite bleiben zentrale Fragen oft offen: Investiert der Kapitalgeber aktuell überhaupt? Passt das Start-up zur Phase, Branche, Ticketgröße und Strategie?
Die Folge sind hohe Streuverluste und ein unnötiger Verlust an Kontrolle über sensible Informationen.
Bei ANACOR verfolgen wir deshalb einen anderen Ansatz: Wir sprechen gezielt Investoren an, die das jeweilige Thema direkt interessiert und grundsätzlich investitionsbereit sind ; bspw. aus dem ANACOR-Investorenpool und aus ausgewählten Netzwerkkontakten.
Meine Überzeugung: Im Fundraising ist Relevanz wichtiger als Reichweite.